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Ziele des Projektes:
Das Pilotprojekt "Hilfe zur Selbsthilfe", begonnen im Sommer 2005, hatte sich in sechs bosnisch-herzegowinischen "Leuchtturmregionen" bis 2008 kontinuierlich weiterentwickelt.
Teilnehmer des Pilotprojekts waren vor allem die aktiv suchenden, sozial benachteiligten, arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen in sechs ausgewählten bosnisch-herzegowinischen Regionen: Sarajevo, Banja Luka, Tuzla, Mostar, Bihac und Srebrenica. Nach drei Projektjahren erhöhte sich ihre Gesamtzahl auf insgesamt 85 Lehrlinge. Davon haben 77 ihre Ausbildung erfolgreich beendet und sind angestellt worden.
Von Projektbeginn an haben die Teilnehmer ihre praktische Ausbildung in den verschiedensten Berufen begonnen, wie z.B. Schneider, Feinmechaniker, Automechaniker, Tischler, Industrie-Elektroniker, Büroangestellte. Die Lehrlinge werden durch monatliche Zuschüsse von der Stiftung Wings of Hope Deutschland und ihren lokalen Förderern im ersten Lehrjahr unterstützt. Danach übernehmen die Ausbildungsbetriebe diese Vergütung.
In unser Netzwerk sind lokale Verantwortungsträger, Projektpartner und Multiplikatoren einbezogen: klein- und mittelständische Betriebe die Zentren für Sozialarbeit, Arbeitsagenturen, Wirtschafts- und Handwerkskammern, die jeweiligen Bildungsministerien und Nichtregierungsorganisationen.
Wir haben ein anerkanntes und durchsetzungsfähiges Gremium installiert, den Beirat, der mit 9 Vertretern sich für die Belange der Jugendlichen in Politik und Wirtschaft einsetzt. Der Vorsitzende war Marjan Vucak, Direktor der Firma Meggle GmbH in Bihac.
Das Projekt wurde viele Male in Presse, Fernsehen und Rundfunk vorgestellt.
Am 01. September begann die Implementierung des Nachfolgeprojekts "Versöhnung durch Berufsausbildung" mit zusätzlichen Zielen:
Mit unseren Projektpartnern in Bihac, Mostar, Sarajevo, Srebrenica und Tuzla, setzen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit fort.
Die Implementierung des Projektes wurde auf die Regionen Foca, Prijedor und Travnik ausgedehnt. Über 2 Jahre konnten wir Berufschulen in Banja Luka und Zepce in das Projekt zu integrieren. Dadurch sind insgesamt 132 minderjährige Berufsschüler im Bäcker-, Konditorei-, Metall- und Elektrohandwerk ins Projekt mit einbezogen.
Die Zahl der angebotenen Lehrberufe ist auf 46 gestiegen.
Die Arbeit des Beirats wird fortgesetzt mit nunmehr 13 Vertretern, die aus allen Regionen unserer Projekt- und Firmenpartner stammen und sich für dieses Projekt "Versöhnung durch Berufsausbildung" engagieren. Das Gremium wird geleitet durch den Vorsitzenden Jan Masak, Volkswagen GmbH Sarajevo.
Seit 2010 arbeiten wir mit unserem Partner Progres - Gemeinnütziger Bürgerverein für psychosoziale Unterstützung und eine bessere Zukunft in Sarajevo (www.progres-bh.ba) gemeinsam an diesem Projekt. Unser Projektkoordinator Vladimir Jeric wird unterstützt durch die Mitarbeiter und Kollegen Elvir Čaušević, Lucija Lukic (bis 10/2010) und Raska Hajdarhodžić,
Wir danken unseren Förderern:
Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland
» www.auswaertiges-amt.de
Louis Leitz Stiftung
» www.llstiftung.de