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Wings of Hope hilft Kindern in Kriegsgebieten und arbeitet für die Versöhnung.
Wir geben Kindern, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden, psychosoziale Hilfe.
Den Namen hat die Stiftung von einem Kinderbild aus Sarajevo: Ein kleines Mädchen, das mit seinen Eltern von Extremisten vertrieben worden war, hatte Schmetterlinge gemalt. Es nannte das Bild "Schmetterlinge leben kurz". Das Bild rührte viele Menschen so an, dass sie Hilfe organisierten - unter dem Namen Wings of Hope - Flügel der Hoffnung. Die traurige Lebenssicht des Mädchens zu verändern, wurde zum Programm von Wings of Hope.
Kinder können kein normales Leben führen, wenn sie ihre Kindheit in Angst und Schrecken verbringen. Teenager können keine Verantwortung mehr dafür übernehmen, Ihr Leben zu planen, Wünsche und Ziele zu formulieren. Viele haben im Krieg gelernt, dass man Probleme mit neuer Gewalt lösen muss. Wings of Hope arbeitet langfristig mit Kindern und Jugendlichen, deren Seele verletzt ist, um ihnen Hoffnung zu geben und ihnen Chancen für ein neues, besseres Leben zu geben. Und Wings of Hope schafft die Basis für Versöhnung - auch dort wo es scheinbar keine Hoffnung gibt.
Zur Zeit arbeiten wir im Irak, in Palästina und Israel und in Bosnien- Herzegowina. Dort arbeiten Mitarbeiter, die Krieg und Gewalt selbst erlebt haben, und zeigen den Kindern wie sie wieder Freude am Leben haben können und wie man Konflikte friedlich lösen kann. Gewaltfreie Familien und Schulen - Ferien vom Krieg - Friedenscamps: All das kann helfen mit den traumatischen Erfahrungen umzugehen.
In unseren Projektländern werden religiöse und ethnische Konflikte häufig missbraucht, um unter den Menschen Hass zu säen.
Unsere Teams sind gemischt und leben Versöhnung beispielhaft vor, als Christen, Juden und Muslime, als Angehörige verschiedener Volksgruppen, als Männer und Frauen.
Weil wir nicht tatenlos zusehen wollen! Was können wir tun?
Peter Klentzan, evangelischer Diakon, Traumapädagoge und Projektmanager der Stiftung Wings of Hope Deutschland spricht über Frieden und Versöhnung, den traumapädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen und stellt die Arbeit von Wings of Hope vor. Peter Lindlacher, Mediator (BM) und ehrenamtlicher Vorstand der Stiftung spricht öber Mediation und bietet Konflikttraining an. Weitere Infos: