GESCHICHTE

Die Entstehung von Wings of Hope

Im Jahr 1994 brachte der evangelische Diakon Peter Klentzan Kinderbilder aus Sarajevo in die Versöhnungskirche der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Dies war ein Impuls, der Pieter D. de Loos als Sohn eines Häftlings des Konzentrationslagers Dachau und andere Menschen zur Gründung der niederländischen Stiftung Wings of Hope bewegte. Es entstanden Geschäftsstellen in München und Sarajevo. Erste Hilfslieferungen wurden organisiert, um das größte Leid zu lindern. Bald aber ging es darum, der Seele der Kinder wieder Flügel der Hoffnung - Wings of Hope zu geben.

Seit 1994 wurde über 17.000 Kindern in Bosnien geholfen: durch qualifizierte und einfühlsame Therapie, in psychosozialer Eingliederungshilfe für rückkehrende Flüchtlinge, bei Friedenscamps und mit Erholungsfreizeiten. Alle Hilfe zur Überwindung von Kriegstraumata ist Friedensarbeit. Manche der ehemaligen Kriegskinder sind jetzt selbst Friedensfachkräfte bei Wings of Hope. Seit 1994 haben in Bosnien-Herzegowina über 700 Fachkräfte haupt-, neben- und ehrenamtlich für Wings of Hope gearbeitet. Dadurch wurde in 60 pädagogischen Einrichtungen im ganzen Land therapeutische Hilfe eingerichtet.

Anfang 2003 wurde die deutsche Sektion von Wings of Hope zu einer eigenständigen Stiftung des bürgerlichen Rechts. Ein Jahr später wurde auch Wings of Hope Bosnien-Herzegowina zu einer selbstständigen Stiftung. Die irakische Organisation wurde mit Beginn der dortigen Arbeit im Jahr 2003 als Nichtregierungsorganisation registriert.

Die Satzung der deutschen Stiftung gibt Ihnen über die Ziele und ihre Verwirklichung detailliert Auskunft. Sollten noch weitere Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte an uns. Sie finden alle notwendigen Angaben dazu unter Kontakt.